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Finden Sie die richtige Daunendecke

Zu einem gesunden Schlaf gehört gute Daunendecke. In Anbetracht der idealen Schlafraumtemperatur von 18 °C ist insbesondere ein gut wärmendes Oberbett sehr wichtig. Die Bettdecke soll anschmiegsam und leicht sein, im Sommer kühlend wirken und im Winter angenehm wärmen.

Außerdem muss sie atmungsaktiv sein, da Menschen während des Schlafs zwischen einem viertel und einem halben Liter Flüssigkeit absondern.

Um Ihnen ihre Entscheidung zu erleichtern finden Sie bei uns eine ausführliche Beratung und viele extra Informationen die Ihnen den Kauf einer Daunendecke erleichtern werden.

Unsere Sommer Empfehlung für 2017 PREMIUM DE LUXE von Hanskruchen

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Damit Sie die richtige Daunendecke finden:

Zunächst sollten Sie selber herausfinden was Sie für ein Schlaftyp sind. Dafür sollten Sie sich überlegen ob Ihnen häufig kalt ist oder ob Sie jemand sind der schnell schwitzt?

Überlegen Sie sich wie warm es in Ihrem Schlafzimmer ist. Heizen Sie zum Beispiel sehr viel weil Sie es gerne warm mögen, können Sie mit einer Winter Daunendecke einiges an Energiekosten sparen.
Mögen Sie es hingegen Nachts lieber kühl, reicht Ihnen eventuell eine Sommerdecke für das Winterhalbjahr, was Ihnen das Bestellen einer Winterbettdecke erspart.

Nur diese beiden Faktoren machen es sehr schwer bis unmöglich eine allgemein passende Decke zu finden. Viel mehr spielen Schlaftyp, Matratze, Bettlaken, Lattenrost, eventuelle Allergien und auch die persönlichen Vorlieben eine sehr wichtige Rollen. Der Markt bietet von einfachen Gänsedaunenbettdecken bis hin zu Luxus Eiderdaunendecken eine sehr große Auswahl an Produkten. Deshalb vergleichen lohnt sich.

Wir werden in kürze für Sie trotzdem einen Daunendecken Test durchführen und für Sie die PREMIUM Daunendecke DE LUXE vom Deutschen Hersteller Hanskruchen testen. Diese hat eine Größe von 135x200cm und ist mit 840 Gramm neuem, arktischem, 100%-igem Wildgänseflaum, eine extrem warme Daunendecke für den Winter.

Daunendecke im Test.


Warum Sie beim Daunendecken Kauf nicht an Qualität sparen sollten:

Dafür würden wir Ihnen gerne eine Rechnung aufstellen.
(Gehen wir immer von geringen Werten aus die vermutlich noch übertroffen werden.)

  • Lebensdauer: circa 5 – 7 Jahre nehmen wir also 5 Jahre
  • Nächte pro Jahr: 360 Tage – 30 Tage Urlaub usw. = 330 Tage
  • Schlaf pro Nacht: 6 bis 9 Stunden nehmen wir hier wieder 6 Stunden
  • Kaufpreis: circa 220 Euro (PREMIUM DE LUXE – Daunendecke Stand 01/2017)

Bei den angenommen 5 Jahren x 330 Tage x 6 Stunden = 9.900 Stunden

Der Kaufpreis von 220 Euro geteilt durch 9.900 Stunden = circa 0,02 Euro pro Stunde

Bei 6 Stunden Schlaf ergibt das circa 0,12 Euro pro Nacht.

Aus unserer Sicht lohnt sich eine solche Anschaffung.


Was eignet sich dazu besser als ein Naturprodukt?

Genau diese Eigenschaften erfüllt eine Daunendecke. Füllmaterial aus Daunen und Federn ist trotz der modernen Synthetikfasern nach wie vor unübertroffen in der Beliebtheitsskala der deutschen Haushalte. Aufgrund der vier Jahreszeiten werden mehrere Bettdecken mit verschiedenen Wärmegraden benötigt.

Wir stellen Ihnen die verschiedenen Daunendecken vor und zeigen, welchen Einfluss die Steppung und Stege auf die Wärmeisolation haben. Wir erklären Ihnen den Unterschied zwischen Daunen und Federn und was die Qualität einer guten Füllung ausmacht beziehungsweise was für eine Rolle die Hülle dabei spielt.

Damit Sie sich in diesem beinahe unüberschaubaren Angebot an Daunendecken und Federdecken zurechtfinden, bieten wir Ihnen einen umfassenden Überblick zum Thema Daunendecken. Wir führen Sie durch den Dschungel aus Fachbegriffen und erklären Ihnen, was unter der Einschütte, einem Inlett, der metrischen Nummerierung, dem Wärmegrad sowie einem Batist zu verstehen ist.

Zusätzlich zeigen wir Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten sollten und wie Sie die geeignete Daunendecke finden.

Achten Sie beim kauf einer Daunendecke auf:

Eine hohe Qualität der Füllung (Daunen 90% und Federn 10% )
Deckenart und Wärmegrad
Größe der Daunendecke

Eine gute Qualität der Hülle sowie die Verarbeitung

Was ist der Unterschied zwischen einer Daune und einer Feder?

Gänsedaunen eigenen sich sehr gut für Kissen und Kopfkissen sowie die Bettdecke weil sie sehr warm sind.Beides sind Naturprodukte. Für Daunen- und Federbetten wird hauptsächlich das Gefieder von Gänsen und Enten verwendet.

Die Daune, auch Unterfeder genannt, stammt vom schützenden Unterkleid der Vögel. Sie ist zwar auch eine Feder, doch das Aussehen und ihre Wärmeeigenschaften unterscheiden sich erheblich von dem einer herkömmlichen Feder.

Daunen gleichen optisch eher einem Wattebausch oder einer Schneeflocke. Sie sind dreidimensional, besitzen ein großes Volumen, sind besonders weich und elastisch, nur der Kiel ist sehr kurz und weich.

In einer Daune können sich Luftpolster bilden. Da die Luft generell ein schlechter Wärmeleiter ist, wird das Luftpolster zur Isolationsschicht im Federkleid und schützt den Körper vor Auskühlung.

Federn sind dagegen nur zweidimensional, besitzen einen härteren Kiel und sind nicht in der Lage, ein schützendes Luftpolster zu bilden. Außerdem bieten Gänsefedern nicht die gleich hohe Elastizität einer Daune und sind dadurch weniger anschmiegsam, während Daunen sehr schnell wieder zu ihrer ursprünglichen Form zurückfinden.

Eiderdaunen die besten Daunen
Für eine besonders warme Daunenbettdecke sollten Sie auf die Eider Daunen achten.Die besten und leichtesten Daunen mit der höchsten Wärmespeicherkapazität bietet die Eiderente. Deren Daunen werden, im Gegensatz zu Gänsen, nicht gerupft. Eiderenten verwenden ihre Bauchdaunen zum Polstern ihres Nestes, denn es handelt sich bei dieser Spezies um eine geschützte und wild lebende Entenart, die in Europa vor allem in Skandinavien anzutreffen ist.

Die überragende Daunenqualität hat jedoch einen hohen Preis. Denn es bedarf 700 Nester, um circa 1 kg verwertbare Daunen zu sammeln.


Wie erkenne ich die Qualität einer Daunendecke?

Die Din-Norm für eine Daunendecke und den richten Daunen Anteil.Das Füllmaterial muss zu 99,5 % aus Daunen, Federn und deren Bestandteilen bestehen. Dies schreibt die europäische DIN-Norm 12934 vor.

Außerdem gilt: Nur wo Daunendecke draufsteht, sind auch Daunen drinnen, denn nach dieser EU-Norm dürfen Bettdecken nur dann als Daunendecke bezeichnet werden, wenn das Füllmaterial eine Mindestmenge von 60% Daunen aufweist. Andernfalls wird sie Federdecke genannt.
Zusätzlich erwartet der Gesetzgeber eine Qualitätskennzeichnung mit einer der sieben Qualitätsklassen (Klasse I – VII).

Für die beste Klasse I darf das Füllmaterial neben Daunen und Federn maximal 5% andere Elemente wie Bruch oder Flug enthalten. Alternativ wird diese Füllung auch als „neu“ bezeichnet.


Wie werden die Daunen gewonnen?
Daunen sind ein Naturprodukt und stammen von Wassergeflügel wie Gänsen und Enten, aber auch von Landgeflügel. Im Gegensatz zu Eiderdaunen werden herkömmliche Daunen durch Schlachtrupf gewonnen oder durch Lebendrupf während der mehrmaligen Mauser im Jahr.

Gänsedaunen besitzen eine bessere Wärmeeigenschaft als Entendaunen. Diese Tatsache und die höhere Bauschkraft für mehr Elastizität und das kuschelig weiche Wohlgefühl machen die Gänsedaunen zu einem teuren Produkt.


Die Füllung einer Daunendecke

Aufgrund der teuren Daunen erlaubt der Gesetzgeber Füllgutmischungen, allerdings mit Hinweis auf den verwendeten Daunen- und Federanteil. Die Anteile sind auf 10 % zu runden mit Ausnahme der ehemaligen „Halbdaune„, die aus 85 % Federn und 15 % Daunen besteht.

Je höher der Anteil an Federn ist, umso schwerer wird die Bettdecke. Außerdem sinken die Füllkraft und das Volumen sowie die Elastizität. Aus diesem Grund handelt es sich bei der „Halbdaune“ – wie der Name erahnen lässt – um keine Daunendecke. Als Daunendecke darf beispielsweise eine Bettdecke mit einem Anteil von 90% Daunen und 10% Federn bezeichnet werden.


Gans ist nicht immer nur Gans

Dieser Meinung ist zumindest die EU. Deshalb kann eine Daunendecke mit der Bezeichnung „reine Gans“ bis zu 10% Entendaunen enthalten.

Die Entendauen sind für den Hersteller deutlich günstiger, aber für den Verbraucher etwas schlechter als Gänsedaunen. – Entendaunen sind nicht nur kleiner, sondern geben auch weniger warm. Als „Gans“ dürfen Mischungen mit 70 bis 89,9 % Gänsedaunen bezeichnet werden. Weitere Bezeichnungen sind: „Gans/Ente„, „Ente/Gans“ und „Ente“ sowie „reine Ente„. Auch hier ist die Wahl der Füllqualitäten, Füllmengen, sowie der Daunenarten eine Frage der Kosten.


Bauschkraft – die Qualität der Daunen messen

So erkennen Sie gute Qualität der Daunen.Die Füllkraft ist wichtig für ein großes Volumen und die Elastizität der Daunenmischung. Daunen sind im Gegensatz zu Federn dreidimensional und besitzen ein größeres Volumen. Weniger Volumen bedeutet ein höheres Gewicht durch mehr Füllmaterial. Dabei nimmt zusätzlich die Elastizität ab. Diese Füll- oder Bauschkraft der Daunen kann gemessen werden.

Nach dem Sortieren, Waschen und Trocknen der Daunen wird eine Unze (28 Gramm) einer Daunenmischung in einem Messzylinder mit Luft aufgelockert und anschließend für eine bestimmte Zeit mit Hilfe einer 100 g schweren Andruckplatte komprimiert. Nachdem diese Andruckplatte entfernt wurde wird gemessen, bis zu welcher Höhe sich die Daunen in einer bestimmten Zeit erheben. Die erreichte Höhe in Millimeter kann an einer Messskala abgelesen werden. Dabei schwanken die Werte je nach Qualität des Füllmaterials.

Federn bieten deutlich weniger Luftpolster als hochwertige Daunen mit ihren unzähligen Verästelungen. Eine sehr gute Daunenmischung kann zwischen 180 und 210 mm erreichen. Als unterer Wert für eine minderwertige Qualität stehen 70 mm.

Häufig wird in diesem Zusammenhang auch die Maßeinheit CUIN (Kubikzoll pro Unze) verwendet. 1 Kubikzoll entspricht dabei 16,3871 Milliliter. Als Anhaltspunkt können folgende Angaben dienen: 100% Gänsedaunen erreichen bis zu 800 CUIN, während eine Mischung von 90% Daunen und 10 % Federn immerhin noch etwa 650 CUIN erreicht.


Das Gewicht der Füllmenge
Das Gewicht der Daunendecke hängt von deren Einsatzzweck ab. Eine leichte Sommerdecke begnügt sich mit gerade einmal 250 g, während eine warme Winterdecke durchaus eine Füllmenge von bis zu 1.800 g auf die Waage bringen kann.

Selbstverständlich hängt das Gewicht auch von der Größe der Daunendecke ab.


Sind Daunendecken auch für Allergiker geeignet?

Wir zeigen ihnen ob Daunendecken für Allergiker im Vergleich geeignet sind.Es hält sich immer noch hartnäckig das Gerücht, dass Allergiker besser Daunendecken meiden und auf Kunstfasern ausweichen sollten. Dieses Vorurteil ist jedoch längst veraltet.

Auch die Stiftung Warentest ist in ihrem Daunendecken Test zu einem ähnlichen Urteil gekommen. Aufgrund der dicht gewebten Hülle können sich Milben nicht in die Füllung einnisten. Eine Wäsche bei 60 °C hilft außerdem, jegliche allergene Belastung zu bekämpfen.

Laut den Laboruntersuchungen finden sich Belastungen vor allem in der Matratze beziehungsweise im Matratzenbezug oder dem Bettlaken. Einige Hersteller kennzeichnen ihre daunendichten Bettdecken mit dem Zeichen NOMITE®.

Es steht für dicht gewebte Textilien, die eine wirksame Barriere gegen Milbenbefall darstellen. Allerdings handelt es sich hierbei um keine Zertifizierung, sondern lediglich um ein freiwilliges Gütesiegel. Was bedeutet, dass es sich nicht um geprüfte Materialien handelt. Sie sich aber beim kaufen von Daunenbettdecken an diesem Siegel orientieren können.

Fazit: Auch Allergiker können Daunendecken verwenden.

Daunendecke Waschen in der Waschmaschine

Apropos Pflege, Daunendecken sind pflegeleicht. In der Regel genügt ein tägliches Aufschütteln und Lüften der Daunendecke nach der Benutzung. Die meisten Daunendecken sind inzwischen auch in der Waschmaschine bei 40 bis 60 °C waschbar.

Beachten Sie bitte die individuellen Pflegehinweise auf dem Etikett Ihrer Daunendecke.

Besser geeignet als die handelsüblichen Waschmaschinen sind die Großraumwaschmaschinen eines Waschsalons. Bedenken Sie jedoch vorher, ob Sie die Daunendecke trocknen können, denn nicht alle sind trocknergeeignet. Auch ist es wichtig das Bettbezug alle paar Tage zu wechseln. Im Sommerhalbjahr sollte dies normalerweise, auf Grund von höheren Temperaturen, öfters geschehen um ein super Schlafkilma zu erhalten. An besonders warmen Tagen empfiehlt es sich, vor allem bei starkem Schwitzen, auch das Kopfkissen zu Reinigen. Hier reicht meistens ein Waschend es Bezuges und ein Aufschütteln des Kopfkissens.

Achten sie Darauf, dass Sie Bettwaren nur 100% Luftdicht im Keller Lagern.

Als Fazit können wir in Sachen Füllung festhalten: Daunen als Füllmaterial eignen sich besser als Federn, allerdings ist das eine Frage des Preises. Deshalb ist eine Daunen-Feder-Mischung mehr als eine kostengünstige Alternative und durchaus eine Überlegung wert.


Die Hülle einer Daunendecke

Die Füllung wird meist in einer leichten Hülle aus Baumwolle aufbewahrt. Diese sind einerseits luftdurchlässig, daher kann die eingedrungene Feuchtigkeit schnell nach außen dringen, und andererseits dicht gewebt. Dadurch können Milben und Hautschuppen nicht hineingelangen. Die Webdichte entscheidet über die Qualität der Hülle. Für ein daunendichtes Gewebe ist besonders dünnes Garn nötig. Das Maß der Garnstärke wird mittels der metrischen Nummerierung angegeben: Nm 180/1 bedeutet, dass 180 Meter dieses Garns 1 Gramm wiegen. Eine sehr gutes Garn hat einen Wert von 270/1 Nm.

Je höher der Anteil an Federn mit hartem Kiel ist, desto robustere und „schwerere“ Hüllen werden benötigt. Diese gelten als Hüllen minderer Qualität, wie beispielsweise Perkal, und werden auch als Einschütte bezeichnet. Bettdecken mit einem hohen Daunenanteil haben in der Regel leichtere und feinere, besonders geschmeidige Inletts mit einer besonders hochwertigen Webung mit mehr als 130 Fäden/cm², wie beispielsweise bei Batist verwendet wird. Er wird aus sehr feinem Garn gewoben und ist ein sehr leichter und dicht gewebter Stoff, der meist aus Baumwolle besteht. Stoffe mit der Qualitätsklasse zwischen 150 und 200 Nm werden auch als Mako-Baumwolle bezeichnet.

Deckenformate – die verschiedenen Größen

Wir haben verschiedene Daunenbettdecke Größen.Aktuell gibt es in Deutschland zehn verschiedene Deckenformate, angefangen von Babydecken über Standard- und Komfortgrößen bis hin zur Übergröße für ein Kingsize-Bett.

Da die durchschnittliche Körpergröße in den letzten 50 angestiegen ist, geht der Trend generell zu größeren beziehungsweise längeren Bettdecken.

Für Einzelbetten sind diese Größen üblich:

  • Standardgröße, 135×200 cm
  • Standardgröße mit Überlänge, 135 x 220 cm
  • In Österreich beträgt die Breite bei der Standardgröße 140 cm.

Zusätzlich gibt es überbreite Bettdecken:

Für Doppelbetten werden diese Decken angeboten:

Für Kinder und Babys gibt es ebenfalls der Größe entsprechende Oberbetten:

Wie finden Sie die passende Decken Größe?

Die optimale Größe der Bettdecke hängt von verschiedenen Faktoren ab, beispielsweise:

  • von der Größe der Matratze beziehungsweise des Bettes
  • von der Körpergröße
  • ob die Decke für eine oder zwei Personen gedacht ist (Einzel- oder Doppeldaunendecke).

Die richtige Größe der Bettdecke ist wichtig.Eines der gängigsten Deckenformate ist derzeit 155 x 220 cm mit Überbreite und -länge. Diese bietet mehr Komfort als die Standardgröße und ist kuscheliger. Da eine Daunendecke in der Regel einer Reinigung durch einen Fachbetrieb bedarf, spielt das etwas größere Volumen dieses Deckenformats im Hinblick auf das Waschen nur eine untergeordnete Rolle.

Doch nicht für jeden ist eine solch große Decke ideal. Denn bei der Auswahl stellt sich zunächst die Frage, ob Sie eine Daunendecke für sich alleine beanspruchen oder eine große gemeinsam mit Ihrem Partner nutzen möchten? Dies ist in erster Linie eine Frage des Schlafkomforts, denn mit einem leichten Schlaf sollten Sie besser auf zwei Daunendecken setzen.

Damit sichern Sie sich eine ruhigere Nachtruhe und müssen nicht mehrmals in der Nacht mit Ihrem Partner unter Umständen um die Bettdecke ringen. Besonders große Personen mit einer Körpergröße von mehr als 180 cm sollten sich direkt für die Komfortgröße mit Überlänge entscheiden.

Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die Decke mindestens 20 cm länger als die Körpergröße sein sollte. Für die optimale Breite können Sie entweder Ihren Körperumfang messen und addieren anschließend 40 cm hinzu oder Sie orientieren sich an der Matratzenbreite und addieren zusätzlich 50 cm. Im Zweifelsfall wählen Sie die jeweils größere Variante.

Welcher Deckentyp ist der richtige?

Die Daunendecke unterscheidet sich durch ihre Steppung und damit in ihrer Wärmeisolierung:

  • Oberbetten/-decke: Teilweise auch als „Plumeau“ bezeichnet. Eine Decke mit nur einer Kammer für das Füllgut, bekannt durch die flauschigen Ballonbetten vergangener Zeiten. Die Daunen und Federn können sich frei in der Hülle bewegen.
  • Steppbetten/-decke: Diese Bezeichnung wird umgangssprachlich für eine leichtere (Karo-)Steppdecke verwendet, bei der der obere Stoff auf dem unteren aufgesetzt ist. Dies erschwert zwar ein Wandern des Füllguts, doch es können sich Kältebrücken bilden – gut für die wärmere Jahreshälfte.
  • Einziehdecke: Abgenähte Karrees (Längs- und Quersteppnähte) verhindern ein Wandern des Füllguts. Idealer Typ für Sommerdaunendecken.
  • Duo-Einziehdecke: Zwei Einziehdecken, die lediglich an den Außenkanten durch ein Einfassband zusammengenäht sind. Die Duo-Einziehdecke eignet sich ideal für kältere Jahreszeiten. Da Luft generell ein schlechter Wärmeleiter ist, dient das Luftpolster zwischen den beiden zusammengenähten Decken als zusätzliche Isolationsschicht – die Körperwärme bleibt darunter erhalten.
  • Kammerstegdecken: Die Daunendecke besitzt mehrere gleich große, in der Regel 4 in sich geschlossene Kammern, die wiederum mit unterbrochenen Stegen in Längsrichtung unterteilt sind. Eine gleichmäßige Verteilung des Füllguts ist gewährleistet und Kältebrücken werden dadurch vermieden.
  • Kassettendecken: Ähnlich wie die Einziehdecke mit 12, 15, oder 24 Karrees, jedoch zusätzlich mit einem 2 bis 15 cm hohen Steg dazwischen. Bei einem höheren Steg kann sich die Füllung innerhalb der Karrees besser bewegen. Je höher der Steg, umso höher ist die Isolationswirkung. Demzufolge sind die Stege bei einer Winterdaunendecke höher als bei einer Sommerdaunendecke. Außerdem deuten weniger Kassetten und höhere Stege auf eine höhere Füllmenge hin.
  • Vierjahreszeitendecke: Zwei Einziehdecken mit unterschiedlicher Füllmenge und unterschiedlicher Steppung, die lediglich zusammengeknöpft sind. So lässt sie sich schnell und einfach als leichte Sommerdecke, angenehme Übergangsdecke oder warme Winterdecke nutzen.

Weitere Deckentypen sind das Innen- und Außenstegebett, das Punktsteppbett, das Vielstegebett und Decken mit Phantasie-Steppung.
Ob Häusling, Ribeco, Star, Traumina, Emilia, Excellent oder Hanse ändert nichts an dem Deckentyp. Ein unterschiedliches Sortiment sollte Ihnen, nach Auswahl nach Deckentyp, keine Sorgen mehr bereiten.

Welche Decke eignet sich für welche Jahreszeit?

Generell empfehlen sich Kassettendecken mit höherem Steg, Ballonbetten und Kammerstegbetten für die Winterzeit. Je höher das Wärmebedürfnis ist, umso höher sollten die Stege ausfallen. Für einen geringen Wärmebedarf genügt ein Steg von 3 cm Höhe, für einen mittleren Wärmebedarf etwa 10 cm Steghöhe und für einen hohen Wärmebedarf wählen Sie einen Steg mit 15 cm Höhe. Die Füllung kann in diesem Fall durchaus 1.200 g oder mehr betragen.

Während der Übergangszeiten genügen 3 cm hohe Stege, wie beispielsweise in einem angenehm temperierten Schlafraum. Im Sommer ist dagegen eine dünne Dauneneinziehdecke mit geringer Füllung von etwa 200 bis 250 g bestens geeignet, um selbst in stark aufgeheizten Schlafräumen eine angenehme Nachtruhe zu gewährleisten. Hier werden die Kältebrücken der Steppung bewusst für einen kühlenden Effekt genutzt.

Damit Sie sich einfacher in der riesigen Auswahl zurechtzufinden, gibt es die Einteilung in Wärmeklassen beziehungsweise Wärmegrade.

Wärmegrad der Daunendecke

Daunendecke ist nicht gleich Daunendecke – auf die Füllung und Steppung kommt es an. Passend zu den vier Jahreszeiten beziehungsweise den jeweiligen Temperaturen nutzen die meisten Haushalte in Deutschland über das Jahr verteilt zwischen zwei und vier verschieden dicke Daunendecken. Für eine einfache Unterscheidung sind Daunendecken entsprechend gekennzeichnet. Sie erfolgt in Wärmeklassen (WK 1 – 5) beziehungsweise in Wärmegrade. Die Klassifizierung zeigt, wie gut die Wärmeeigenschaften einer Daunendecke sind, wobei die WK 5 beziehungsweise der Wärmegrad 5 der besten Klasse entspricht:

Sommerdecke: Sie ist sehr leicht und wirkt sogar kühlend. Perfekt für den Einsatz im Sommer und in sehr warmen Schlafräumen. Ebenso geeignet für Personen, denen während des Schlafs schnell warm wird. Passende Decken
Übergangsbettdecken: Optimal für die warme Übergangszeit im Frühjahr und Herbst. Im Grunde eine Daunendecke für Personen mit weniger hohem Wärmebedürfnis. Die leichte Daunendecke ist in der Regel ohne Stege und wird auch gerne als Ganzjahresdecke in Schlafräumen mit konstanten Temperaturen verwendet. Passende Decken
Übergangsbettdecken: Ideal für die kalte Übergangszeit im Frühjahr und Herbst. Mittelwarme Daunendecken besitzen meist eine Kassettensteppung von 1,5 bis 2,5 cm. Auch geeignet als Ganzjahresbettdecke bei normalen Schlafraumtemperaturen. Passende Decken
Winderbettdecke: Die sehr dicke Winterbettdecke ist gut geeignet für kalte Schlafraumtemperaturen und auch, wenn Ihnen im Bett schnell kalt ist. Für eine gleichmäßig gute Isolation werden Winterdaunendecken in der Regel mit einer Kassettensteppung hergestellt. Die Stege befinden haben einen Abstand von 2 bis 15 cm. Passende Decken
Winterbettdecke WinterPlus : Im Handel sind darüber hinaus Daunendecken mit der Bezeichnung „WinterPlus“ zu finden. Diese Bettdecken sind nochmals dicker als die reinen Winterdecken, denn sie sind zur Benutzung in kalten Schlafräumen und im Freien gedacht. Für einen Einsatz in einem wohl temperierten Schlafraum sind sie aufgrund ihrer hohen Isolationseigenschaften eher ungeeignet. Passende Decken

Eine Jahresübersicht wann welche Daune am besten geeignet ist
Jahres Übersicht wann welche Daunen am besten sind und Sie die beste Decke mit Daunen haben.

Einige Hersteller bieten außerdem sogenannte Vierjahreszeitenbettdecken beziehungsweise Kombi-Decken an. Hierbei handelt es sich um zwei Bettecken, eine Sommerbettdecke und eine Übergangsbettdecke. Zusammengeknöpft ergeben sie eine warme Winterdecke.

Vor- und Nachteile von Daunenbetten

Das Wärmeverhalten von Daunendecken ist einzigartig. Dies hat jedoch seinen Preis. Hochwertige Daunen werden meist mit Federn gemischt, um einen akzeptablen Preis realisieren zu können. Ausschlaggebend ist der Daunen- beziehungsweise Federanteil. Denn Federn sind aufgrund ihres Kiels steifer und damit weniger flauschig. Außerdem knistern sie bei jeder Bewegung und darüber hinaus ist ihre Wärmewirkung geringer. Wie eingangs bereits erwähnt, tragen nur Bettdecken mit einem Daunengehalt von mindestens 60 % die Bezeichnung „Daunendecke“.

Bei günstigen Bettdecken kann der Anteil an Federn jedoch bis zu 90% betragen – damit gelten sie nicht als Daunendecke. Besonders anschmiegsam sind dagegen Daunendecken mit einem Daunengehalt von mindestens 90%.

Vorteile einer Daunendecke:

  • Daunen sind Naturmaterialien, die in der Regel frei von Schadstoffen.
  • Daunen sind leichter als Federn und besitzen eine höhere Bauschkraft.
  • Wärmeisolierend und kuschelig
  • Großes Volumen bei einem sehr geringen Gewicht.
  • Hoher Schlafkomfort
  • Feuchtigkeit wird aufgrund der sehr guten Klimaeigenschaften schnell nach außen abtransportiert – die Schlafstätte bleibt trocken.
  • Meisten Waschbar bei 40 bis 60 °C
  • Haltbarkeit bis zu 15 Jahre
  • Daunendecken bestehen aus biologisch Abbaubaren Stoffen.

Nachteile einer Daunendecke:

  • Anschaffungskosten sind meist Höher als Kunstfaser- oder Naturhaardecken.
  • Daunendecken wiegen etwas mehr als Bettdecken aus modernen Mikrofasern.
  • Nicht alle Daunen- und Federbetten lassen sich zuhause in der Waschmaschine reinigen

In kürze werden wir Ihnen auch weitere Produkte wie Kopfkissen mit Daunen in verschiedenen Wärmeklasse für Sie testen. Besonders wichtig ist uns das bei Kissen der Daunen Anteil bei 100% oder zumindest 90% / 10% liegt und diese besonders warm halten.

Auf Fragen bezüglich Bettwäsche und weitere Bettwaren werden wir auch in kürze eingehen ausgenommen Matratzen und Betten.