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Daunendecken – wenn der Sommer endet und die kühle Jahreszeit beginnt

Daunendecken gibt es sowohl in der Sommer- als auch Wintervariante. Für beide Jahreszeiten wird auf eine unterschiedliche Dicke und Füllungsintensität gesetzt, um optimale Wärm- und Kühlergebnisse zu erhalten, die immer den Anforderungen des Nutzers entsprechen sollen. Damit diese Erwartungen auch langfristig erfüllt werden können, muss auf eine korrekte Lagerung und Pflege der Daunendecke geachtet werden.

Wenn es Zeit wird, die Winterdaunendecke aus dem Sommerschlaf zu holen…

Sobald die Tage kürzer und die Temperaturen niedriger werden, wird es Zeit, die geschätzte Winterdaunendecke aus dem Sommerschlaf zu holen. Im besten Fall wurde diese schon im Vorfeld optimal gelagert – falls nicht, bieten sich jedoch einige Tipps und Tricks an, um wieder in den vollen Genuss der Daunendecke kommen zu können.

Viele Menschen kommen daher auf die Idee, die Daunendecke zu waschen – das ist jedoch nur eine bedingt gute Idee. Durch Hitze, Druck, Feuchtigkeit und Belastung können die Daunen zusammenkleben und somit die Isolationseigenschaften verlieren, die sie eigentlich auszeichnen. Daher sollte man, wenn man eine Daunendecke reinigen möchte, ausschließlich damit zu einem echten Profi gehen. Wenn absolut kein solcher zur Verfügung steht, kann man es mit einer geringen Temperatur und Umdrehungszahl versuchen. Außerdem sollte man in diesem Fall Tennisbälle oder besser noch Trocknerbälle mit in die Maschine geben, um die Decke aufzulockern.

Dennoch gilt: Wenn möglich, sollten alle Waschvorgänge vermieden werden oder von einem Profi durchgeführt werden.

Riecht die Decke nur muffig, ist aber sonst nicht weiter verschmutzt, sollte man sie gründlich auslüften. Auch während der Nutzung empfiehlt sich dies in regelmäßigen Abständen, um den übertragenen Schweiß zu trocken, der für verklebte Daunen sorgen könnte und somit die Füllkraft zu erhalten. Das Lüften sollte natürlich nur bei trockenem Wetter gemacht werden – auf keinen Fall darf die Daunendecke jedoch in der Sonne hängen bleiben. Dadurch verlieren die Daunen und Federn ihre Elastizität und können brechen, was wiederrum auf Kosten des Schlafkomforts gehen würde. Hier gilt die Faustregel, dass die Daunendecke maximal 37°C ausgesetzt sein sollte.

Ein Abklopfen mit einem Teppichklopfer oder das Abstaubsaugen mit dem Staubsauger sind keineswegs hilfreich bei der Pflege der Daunendecke. Dies führt langfristig zu Beschädigungen der Decke selbst und somit zum Austritt der so geschätzten Daunen und Federn. Stattdessen sollte man lieber auf ein vorsichtiges Ausschütteln und leichtes Ausbürsten zurückgreifen.

Wohin mit der Sommerdaunendecke

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Damit sich zum nächsten Sommerbeginn die Frage der optimalen Pflege nicht stellt, sollte man direkt im Vorfeld auf optimale Lagerbedingungen achten. So lassen sich nicht nur Verschmutzungen und Beschädigungen vermeiden, sondern auch die Langlebigkeit der Sommerdaunendecke deutlich verbessern – und somit auch der eigene Schlafkomfort.

Da durch Druck auf die Daunen sowohl das Brechen der Federn, als auch das Austrocknen dieser begünstigt wird, sollte bei der Lagerung darauf geachtet werden, dass diese nicht zusammengepresst gelagert wird. Auch jegliche Sonneneinstrahlung sollte dazu vermieden werden. Ebenso wichtig ist es jedoch, Feuchtigkeit zu vermeiden – das schützt nicht nur vor verklumpten Daunen, sondern auch diversen Schimmelpilzen und einer unangenehmen Geruchsentwicklung. Auf eine Plastikverpackung sollte nicht zurückgegriffen werden, da stets Restfeuchtigkeit in der Decke ist und diese nicht abfließen könnte. Stattdessen sollte auf eine atmungsaktive Verpackung geachtet werden.

Auch der Schutz vor Schädlingen spielt in diesem Zusammenhang eine große Rolle. Es sollten weder Mäuse oder Milben, noch Motten oder andere Insekten Zugang zu der Daunendecke haben. Während Mäuse sich nur schwer abwehren lassen und einfach nicht vorhanden sein sollten, kann man gegen jede Art von Insekten mit einfachen Hilfsmitteln wie beigelegten Zedernhölzern, Lavendelzweigen oder Walnussblättern angehen.